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Head Shoulders Knees & Toes

Head Shoulders Knees & Toes

Mit Graffiti versprayte Betonmauern, ein altes Fabrikgebäude, aus dem Wasser ragendes Schilf, ein tanzendes Äffchen – all das und mehr bietet das neue Musikvideo der Musikgesellschaft (MG) Lyss. Gespielt wird der Dance-Hit «Head Shoulders Knees & Toes» von Ofenbach und Quarterhead in einer Duettformation mit einem Sousaphon und einer Klarinette.

Seit rund anderthalb Jahren geht die MG Lyss neue Wege. Der Verein spielt ausschliesslich populäre Musik und produziert regelmässig Videoclips, die in den sozialen Medien veröffentlicht werden. Auf diese Weise können die jungen Musizierenden trotz der Covid-19-bedingten Restriktionen weiterhin vor einem Publikum spielen und gemeinsam etwas erarbeiten.

Wie wichtig insbesondere Letzteres ist zeigt sich auch an den Proben in 5er-Gruppen, die der Verein Anfang Februar unter einem entsprechenden Schutzkonzept wieder aufgenommen hat. Nach einer anderthalbmonatigen Pause zeigten sich die Mitglieder überaus motiviert, gemeinsam Musizieren zu können. Ziel der Proben ist das für den 22. Mai geplante Konzert in der Kulturfabrik KUFA Lyss.

Online-Ständli in über 90 Altersheimen

Online-Ständli in über 90 Altersheimen

Üblicherweise spielt die MG Lyss im Dezember weihnächtliche Musik in den verschiedenen Altersinstitutionen der Gemeinde Lyss. Da dies heuer aufgrund von Covid19 nicht möglich war, verlegte der Verein seinen Auftritt kurzerhand auf YouTube – und streamte am 4. Advent in über 90 Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler in der ganzen Deutschschweiz.

In einer heimeligen «Buurestube» moderierten Simon Scheurer (Präsident) und Fabrice Brunner (Aktivierungsfachmann HF) den Auftritt. Der Raum war eigens für das Video dekoriert worden – mit Wollsocken an einer Wäscheleine, Porzellangeschirr, einer alten Säge sowie einem Weihnachtsbaum. Zwischen den Stücken las Fabrice Brunner auf einem Kachelofen zwei weihnächtliche Geschichten vor – eine davon sogar selbst geschrieben. 

Die gesamte Produktion stand unter dem Stern von Covid19: Geprobt wurde in Kleingruppen, die Audioaufnahmen spielten die Musikant*innen einzeln ein und das Video drehte der Verein in 2er- und 3er-Gruppen. So konnten stets alle Massnahmen von Bund und Kanton eingehalten werden.

Das Echo war riesig: Kantonalsektionen von Pro Senectute und Cura Viva empfahlen die Idee ihren Institutionen, Lokalpolitiker*innen kommentierten die Aktion positiv, diverse Medienhäuser führten Interviews, Privatpersonen teilten die Beiträge in den sozialen Medien und Blick TV übertrug den Auftritt sogar live. In den Alters- und Pflegeheimen löste die Videoproduktion wippende Füsse, lächelnde Gesichter, Freudetränen und vor allem eine speziell dieses Jahr wichtige Weihnachtsstimmung aus.

Berichte in den Medien

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